K1600GT (2017)

Die BMW K 1600 GT habe ich 2022 gekauft. Und ja, sie hat mich ziemlich schnell überzeugt.

Gross, bequem, zuverlässig und trotzdem nicht langweilig. Genau so ein Töff, bei dem man nach ein paar Kilometern merkt: Okay, das Ding ist für lange Strecken gebaut.

Der Reihensechszylinder ist natürlich das Herzstück. 1’649 cm³, 160 PS und 175 Nm Drehmoment. Das klingt nicht nur gut auf dem Papier, das fährt sich auch so. Kräftig, ruhig und sehr geschmeidig. Kein nervöses Gehüpfe, sondern eher: hinsetzen, losfahren und Kilometer fressen.

Für lange Touren ist die K 1600 GT genau mein Ding. Viel Komfort, genug Leistung und dieses ruhige Fahrgefühl, das irgendwie schon fast frech entspannt ist.

Natürlich wäre ich nicht ich, wenn ich sie einfach so ab Stange gelassen hätte. Also bekam die BMW nach und nach ein paar persönliche Änderungen.

Die grauen Teile wurden auf Schwarz geändert, inklusive Topcase. So wirkt das ganze Motorrad für mich stimmiger und kräftiger. Ein paar Details habe ich mit Carbonfolie aufgefrischt. Nicht übertrieben, aber genug, damit sie etwas mehr meinen Stil bekommt.

Auch beim Sound wollte ich zuerst etwas ausprobieren. Eine neue Soundanlage mit Verstärker wurde eingebaut. Die Idee war gut. In der Praxis hat es für mich am Schluss aber nicht richtig gepasst. Also wurde das Ganze wieder verworfen.

Gehört halt auch dazu. Nicht jeder Umbau muss bleiben. Manchmal merkt man erst nachher, ob eine Idee wirklich gut war oder nur im Kopf cool geklungen hat.

Heute ist die K 1600 GT für mich ein komfortabler Reisedampfer mit Charakter. Bequem, stark, zuverlässig und perfekt für grosse Strecken.

Genau so, wie ein Töff für mich sein muss. Nicht ganz original, aber dafür mit persönlicher Note.

Schwarz Malerei

Carbon Auffrischung 

Mehr Saft in den Boxen

Alles dabei?